Gravina und Omar bringen ihr leicht angestaubtes Partylabel EML auf Vordermann und laden uns ein zum Treffen der Altmeister. Dabei hilft ihnen ihr Netzwerk, das sie über die Jahre aufgebaut haben. Wofür die Abkürzung EML steht? Für Electronic Music Lovers vielleicht? Man weiss es nicht. Jedenfalls steht das Label kompromisslos für innovative Artists. Wir freuen uns auf diese neue Kollaboration, die mit einem Paukenschlag startet.
Seit 1989 steht Kurt Spichiger aka Shaka nun schon hinter den Turntables. Von wegen Treffen der Altmeister… Früh wurde klar, dass Shaka Wert legte auf innovative und aussergewöhnliche Musik. Hip Hop, Reaggae und Funk sollten das Fundament seiner Sozialisation als DJ werden. Wies sich für einen rechten DJ gehört. Später kamen Acid, Chicago und Detroit House dazu. Mitte 90er begann Shaka zu releasen, erst auf Schweizer Labels, immer öfter auch international, etwa auf Floppy Funk, Revolver, Stattmusik oder Mental Groove. Sein Stil kreist zwischen Jazz, Electro, Funk und Minimal House und lässt immer seine grosse Liebe zur Musik durchscheinen, weit weg von Genrebarrieren.
residentadvisor
discogs
cornerrecords
Seit Anfang der neunziger Jahre interessiert sich Gravina für elektronische Musik. Für Chicago- und New Yorker House, für Tech-Funk Sounds aus Detroit und kristallklaren Techno aus Deutschland. Gravina forscht immer weiter nach neuen Sounds, mit offenen Ohren und geduldigem wühlen in Plattenläden. Seine Sets sind eine subtile Mischung aus deepen, jazzigen, funky und sexy Sounds. Er versteht es, auf subtile Art neue und alte Produktionen zu mixen. Diese Mischung ergibt solide und frische Sets mit klaren Bezügen zur Geschichte elektronischer Musik. Alle seine Sets spielt Gravina mit Vinyl um die Labels und Artisten zu supporten.
This Life Of Illusion by gravina
EML / Vs
Omar hat das Auflegen definitiv nicht mit Traktor und Beatsync gelernt. Nein, das ist noch alte Schule. Da wurde der Lehrlingslohn noch für ein paar begehrte 12” ausgegeben statt für Klamotten und Nahrung. Ja, ja, so war das früher. Häufig haben erfahrene DJ’s so etwas wie einen kritischen Abstand zur riesigen Flut der Releases und sehen die aktuellen Entwicklungen auf dem Dancefloor in einem grösseren Zusammenhang, finden wir.